Decorative Arts Donnerstag, 21. März 2024, 10.00 Uhr, Lot 1001– 1237

| 12 Decorative Arts | Antiken, Möbel, Pendulen, Tapisserien, Skulpturen, Silber und Porzellan 1014 LEUCHTERFUSS Romanisch, norddeutsch oder flämisch, 12./13. Jh. Bronzeguss mit dunkler Patina. In Dreieckform, die Wandung leicht gewölbt und durchbrochen gearbeitet mit Drachenmotiven. Die Eckstollen ebenso mit plastischen Drachenfiguren besetzt. Klauenfüsse. 9,5 × 9,5 ×5,5 cm. Ausbruch an einer Wandung. Das Motiv des Drachens auf diesen Leuchterfüssen findet sich sehr häufig. So auch bei einem vergleichbaren Leuchterfuss im Focke-Museum in Bremen, dort beschrieben als Minden, 1. Hälfte 12. Jh. Vgl. Otto v. Falke und Erich Meyer. Bronzegeräte des Mittel- alters. Band 1. Romanische Leuchter und Gefässe Giessgefässe der Gotik. Berlin 1983. Abb. 113, S. 52. CHF 1 500 / 2 000 (€ 1 580 / 2 110) 1015 KANDELABERFUSS Minden, um 1200. Gelbguss graviert. In Dreieckformmit leicht gewölbten Wandungen, durchbrochen gearbeitet mit Fabelwe- sen. Die Eckkanten mit gestaffelten Drachen, die Füsse ebenso in Form von Drachen endend. 15 × 15 × 7,5 cm. Füsse verbogen, teils etwas abgegriffen. Ein Leuchterpaar mit vergleichbarem Fuss mit dem gestaffelten Drachenmotiv imDiözesanmuseum in Münster i.W. (Otto v. Falke und Erich Meyer. Bronzegeräte des Mittelalters. Band 1. Romani- sche Leuchter und Gefässe Giessgefässe der Gotik. Berlin 1983. Abb. 115, S. 53). Ein weiterer Vergleich ergibt sich aus einem Leuchter in Münstermeifeld in der Eifel, beschrieben als West- deutsch, 2. Hälfte 12. Jh. (ebd. Abb. 94, S. 45). CHF 2 000 / 3 000 (€ 2 110 / 3 160)

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