Decorative Arts Donnerstag, 21. März 2024, 10.00 Uhr, Lot 1001– 1237

| 171 1222 ♣ REISE-SCHACHFIGURENSET „STATUS QUO“ London, um 1870. Bezeichnet Jaques Patent London. 32 Figuren in Elfenbein gedrechselt und geschnitzt, teils rot gefärbt. Das In - nenfeld mit Palisander und Ahorn Würfelmarketerie sowie Löcher für Spielfiguren. Klappbare „status quo“ Mahagoni-Schatulle. In - nen bezeichnet JAQUES PATENT LONDON, aussen monogram - miert F.D.A. Die Schatulle mit Arretiersystem für Reisen. H König 1,5 cm, Bauer 1,5 cm. Schatulle offen 22,8 × 22,8 cm. Spielfeld teils ausgebleicht. Rote Spielfiguren berieben und mit wenigen Farbverlusten. Provenienz: - Phillips London, Auktion 29263, 17. Mai 1993, Lot 179a (Rechnung vorhanden). - Schweizer Privatbesitz. Das Aufkommen der Eisenbahn brachte eine neue Art von Sets mit sich, bei denen jedes Teil mit einem kleinen Zapfen versehen war, der in ein Loch in der Mitte eines jeden Quadrats passte. Das Spielbrett war in einem kleinen, aufklappbaren Kasten unterge - bracht, der in der Mitte mit einem Scharnier versehen war und während des Spiels zugeklappt und herumgetragen werden konnte, ohne den Schachzug zu stören. In Grossbritannien wurden verschiedene Arten von Sets von mehreren Herstellern produziert, darunter Jaques, der Hersteller der ursprünglichen Staunton-Sets. Jaques patentierte dieses Spielbrett unter dem Namen „status quo“. Der besondere Vorteil dieses Sets bestand darin, dass die eingesteckten Teile durch einen Knopf in ihrer Position arretiert werden konnten (Vgl. Victor Keats. Chessmen for Collectors. London, 1985. S. 131, Nr. 155) CHF 600 / 800 (€ 630 / 840)

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