GEMÄLDE DES 19. JAHRHUNDERTS 28. MÄRZ 2025
3266 FRIEDRICH AUGUST VON KAULBACH (München 1850–1920 Ohlstadt) Porträt des Fräulein Lahmeyer. 1895. Öl auf Leinwand. Rechts signiert. F. A. v. Kaulbach. 69,5 × 69,5 cm (rund gerahmt). Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Literatur: - Louise von Kobell: Friedrich August von Kaulbach. In: Münchner Porträts nach dem Leben gezeichnet, München 1897, S. 94. - Ludwig Pietsch: Friedrich August von Kaulbach. In: Die Kunst unserer Zeit, München, 1897. - Adolf Rosenberg: Friedrich August von Kaulbach, Bielefeld und Leipzig 1900 (mit Abbildung Nr. 78). - Willy Frank: Fritz August von Kaulbach als Damen- und Kinder- maler. In: Über Land und Meer, 1906, Bd. II, S. 274. - Klaus Zimmermanns: Friedrich August von Kaulbach, 1850– 1920. Monographie und Werkverzeichnis, München 1980, S. 248, Nr. 332 (mit Abb. auf S. 132). Friedrich August von Kaulbach zählt neben Franz von Stuck (1863–1928) und Franz von Lenbach (1836–1904) zu den drei Münchner Malerfürsten, die im ausgehenden 19. Jahrhundert die Kunstszene der Residenzstadt dominierten. Kaulbach gelangte durch seine Porträtmalerei zu grossem Ruhm und Reichtum, im Laufe seines künstlerischen Schaffens porträtierte er die Oberschicht des deutschen Kaiserreichs - einflussreiche Politiker, erfolgreiche Unternehmer und mondäne Damen. Die adrette junge Frau mit dem modischen Sonnenhut, die uns Kaulbach in dem hier angebotenen Rundbild zeigt, kann als das Fräulein Lahmeyer identifiziert werden, bei ihr handelt es sich um die Nichte des Malers. Dieses wunderbare Porträt besticht durch seine Leichtigkeit und Eleganz sowie durch den originalen Rahmen aus der Zeit. CHF 4 000/6 000 (€ 4 260/6 380) 181
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