GEMÄLDE DES 19. JAHRHUNDERTS 18. SEPTEMBER 2026

128 3201 EUGÈNE LOUIS BOUDIN (Honfleur 1824–1898 Deauville) Trouville, les jetées, marée basse. 1894. Öl auf Holz. Unten links signiert und datiert: E. Boudin 94. 27 × 21,7 cm. Provenienz: - Auktion Hôtel Drouot, Paris, 26.11.1927, Los 45. - Galerie Joseph Allard, Paris. - Galerie Bernheim-Jeune, Paris. - Sammlung Léonard-Charles Stein, Genf. - Durch Erbschaft, Schweizer Privatsammlung. Ausstellungen: Paris 1958, Trésors du Musée de Caen et cent tableaux d‘Eugène Boudin, Galerie Charpentier, Juni bis September 1958, Nr. 9 (verso mit Etikett). Literatur: Robert Schmit: Eugène Boudin. 1824–1898, Paris 1973, Bd. 3, S. 264, Nr. 3295 (mit Abb.). Der mondäne Badeort Trouville an der nordfranzösischen Küste diente Eugène Boudin ab den frühern 1860er-Jah- ren als Rückzugsort, den der Maler immer im Sommer besuchte und in zahlreichen Gemälden festhielt. Insbe- sondere der Hafen mit seinen Segelbooten und den unter- schiedlichen Lichtstimmungen bot für Boudin ein ideales Motiv für seine Freilichtmalerei. In diesem charmanten Werk, das Boudin 1894 auf dem Höhepunkt seiner Künstlerkarriere schuf, fängt der Maler die maritime Stimmung am Hafenbecken mit den Booten bei Ebbe und dem bewölkten, blauen Himmel der Normandie besonder gut ein. CHF 25 000/35 000 (€ 27 170/38 040)

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