FASZINATION FAYENCE DIE SAMMLUNG DR. PETER DUCRET 17. SEPTEMBER 2026

1157 BREITRANDTELLER Winterthur, um 1670. Fayence, hellgrau glasiert und bemalt mit Scharffeuerfarben. Im Spiegel ein grosses Haus in Landschaftsszenerie mit Wasser, auf der Fah­ ne eine Weinrispe, eine Birne, zwei Pflaumen und ein Granatapfel. Ohne Marke. Ø 31,5 cm. CHF 800/1 500 (€ 870/1 630) 1159 ENTENTERRINE Bern, um 1750-80, zugeschrieben. Fayence mit Scharffeuerdekor. Ovale Form mit applizierten, ange­ legten, gelb staffierten Füssen, der braun, gelb und grün schraffierte Kopf und die rustikal reliefierten Rückenfedern als abnehmbarer Deckel. Ohne Marke. L 13 cm, H 31,5 cm. Deckelinnenrand bestossen. Vergleichsobjekte: Zwei Exemplare im Landesmuseum Zürich, eine aus der Sammlung Heinrich Angst (HA-4161) als "wohl Kanton Bern 1750–80" katalogisiert und mit eingeritzter Jahreszahl 1713, vgl. Jahresbericht des Schweizerischen Landesmuseums, dritter Jahres­ bericht 1894, S. 36, damals als "Berner Majolika" gelistet. P. Ducret hatte eine Verortung nach Winterthur (?) vorgeschlagen. CHF 2 000/3 000 (€ 2 170/3 260) 1158 BREITRANDTELLER Winterthur, um 1660–70. Fayence, hellgrau glasiert und bemalt mit Scharffeuer­ farben. Im Spiegel ein bärtiger Mann mit Kanne neben rauchendem Feuer kniend sowie beschriftet "HÿMES". Auf der Fahne eine Weinrispe, zwei Birnen und eine Tulpe. Rückseite mit alter Etikette. Ohne Marke. Ø 26 cm. Restaurierter Rand. Kleiner Haarriss. Wahrscheinlich die Allegorie des Winters, aus dem Lateinischen "hiems", welche sich in eine Serie der vier Jahreszeiten einreiht. CHF 800/1 500 (€ 870/1 630) 144 |

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