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17 © Estate of Roy Lichtenstein / 2020, ProLitteris, Zurich © Estate of Roy Lichtenstein / 2020, ProLitteris, Zurich Christo Die fein ausgearbeiteten Handzeichnungen von Christo dienten der Visualisierung geplanter Installa- tionen und trugen als autarke Kunstwerke zur Finan- zierung der kostspieligen Projekte bei, die Christo und Jeanne-Claude ohne finanzielle Unterstützung von offizieller Seite durchgeführt haben. Wrapped Trees, Project for the Fondation Beyeler, Riehen, Switzerland. 1997. Mischtechnik auf Vélin auf Holz. 66,7 × 77,5 cm. Schätzung: CHF 35 000/45 000 Bruno Weber Der Schweizer Maler und Bildhauer blieb zeitlebens eine singuläre Erscheinung, sein breit gefächertes künstlerisches Schaffen entzieht sich schematischen Kategori- sierungen. National und international bekannt gemacht hat den «Volkskünstler» sein eigensinniger, 20 000 Quadratmeter grosser Skulpturen- und Wassergarten im Weinre- benpark zwischen Dietikon und Spreitenbach. Webers stilistische Vorbilder sind über die ganzeWelt verstreut, alte indische Plastik hat seine Formensprache dabei ganz wesentlich beeinflusst, was auch in den biomorphen Andeutungen dieses dreiteiligen Möbelensem- bles ablesbar ist. Ensemble von zwei Stühlen & Beistelltisch. Modell «viergesichtige Funktionsskulpturen», Entwurf um 1970. Polyester gegossen und Schwarz lackiert. Schätzung: CHF 9 000/12 000 Roy Lichtenstein In diesem Motiv reduziert Lichtenstein seinen eigenen Kanon von Formen und Farben auf ein absolutes Minimum und bleibt trotz aller Abstraktion un- verkennbar. Obwohl kein eigentliches Bildsujet mehr erkennbar ist, gelingt es dem Künstler, über die Andeutung auf einen grösseren Bildzusammenhang hinzuweisen. Das gewählte Schema aus Farbfeldern und Linien wirkt wie ein Ausschnitt aus einer grösseren Arbeit und steht damit pars pro toto für das Gesamtwerk des Künstlers und lässt offen, ob er kunsthistorische Bezüge etwa zur konstruktivistischen Malerei Piet Mondrians ernsthaft oder ironisch gebrochen provoziert. Ohne Titel. 1979. Öl auf Leinwand. 31,5 × 42,5 cm. Schätzung: CHF 80 000/120 000 Serge Poliakoff Das Schaffen des russischstämmigen Franzosen war eng mit der Pariser Schule und den abstrakten Be- wegungen der Nachkriegszeit in Europa verbunden. Poliakoffs Malereien zeigen ineinander verschränkte Farbflächen, die er harmonisch anordnet. Tiefgrei- fenden und nachhaltigen Einfluss auf Poliakoffs Ver- ständnis von Farbe hatte die Kunst seiner Freunde Wassily Kandinsky, Robert und Sonia Delaunay sowie Otto Freundlich, die er in den 1930er-Jahren für sich entdeckte. Composition abstraite. 1962. Öl auf Leinwand. 41 × 33 cm. Schätzung: CHF 50 000/80 000 Roy Lichtenstein Lichtenstein wählte die Freiheitstatue als patriotisches Werbemotiv für die politische Feier «I Love Liberty», die 1982 in Los Ange- les stattfand. I Love Liberty. 1982. Farbserigrafie. 196/250. 97,3 × 68,7 cm. Schätzung: CHF 25 000/35 000 Pablo Picasso In den zehn Jahren, die Françoise Gilot an Picassos Seite lebte, schuf der Künstler unzählige Porträts von ihr. Charakteristisch sind die auffälligen Wimpern. Françoise. 1946. Lithografie. 4/50. 65 × 49,5 cm. Schätzung: CHF 50 000/70 000 © Succession Picasso / 2020, ProLitteris, Zurich © 2021, ProLitteris, Zurich © 2021, ProLitteris, Zurich

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