Sammlung Dr. med. Sylvia Legrain Lot 1801–1932
| 144 Sammlung Frau Dr. med. Sylvia Legrain 1930 The Spanish Forger - Zwei Damen und ein Herr beim Kartenspiel. Goldgehöhte und in Farben illuminierte Miniatur im Stil des 15. Jahr- hunderts auf Pergament. Beidseitig beschrieben. Wohl Frankreich, um 1900. 17 × 13,2 cm. Verso 5 Zeilen Noten und gotische Textura in brauner und roter Feder. Montiert unter Passepartout, Echtgoldrahmung unter Glas (30,5 × 25 cm; verso Etikett des Rahmens). Literatur: - Voelkle, William. The Spanish Forger. New York, 1978. - Hindman, Sandra. Manuscript Illumination in the Modern Age. Evanston, 2001, S. 156–162. Das vorliegende Blatt ist wohl dem berühmtesten Fäl- scher der Buchkunst, dem sogenannten „Spanish Forger“ zuzuschreiben, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine grosse Anzahl Miniaturen immit- telalterlichen Stil anfertigte. Er erhielt seinen Namen von einer Tafelmalerei, die einem spanischen Meister des 15. Jahrhunderts zugeschrieben worden war. Etwas unfrisch, Goldhöhung mit leichtem Krakelee, leicht gewellt, winzige Blattdurchbrüche aufgrund der Tinte verso. Verso in den Rändern verstärkt, leichte Kleberück- stände von alter Montage. Provenienz: Dobiaschofsky, Bern, Auktion 10.–13. Mai 2017, Los 1095. CHF 700 / 1 000 (€ 730 / 1 040) 1931 The Spanish Forger - Höfische Szene mit Ausstattung eines Ritters. Goldgehöhte und in Farben illuminierte Miniatur im Stil des 15. Jahrhunderts auf Pergament. Wohl Frankreich, um 1900. Bildmass 22 × 18 cm; Blattgrösse 23,5 × 19,5 cm. Vergoldeter Holzrahmen des 18. Jahrhunderts (37 × 33 cm; berieben, Goldabblätterungen). Literatur: - Voelkle, William. The Spanish Forger. New York, 1978. - Hindman, Sandra. Manuscript Illumination in the Modern Age. Evanston, 2001, S. 156–162. Das vorliegende Blatt ist wohl dem berühmtesten Fälscher der Buchkunst, dem sogenannten „Spanish Forger“ zuzuschreiben, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine grosse Anzahl Miniaturen immittelalterlichen Stil angefertigt hat. Er erhielt sei- nen Namen von einer Tafelmalerei, die einem spanischen Meister des 15. Jahrhunderts zugeschrieben worden war. Stellenweise Krakelee, teils mit leichtem Farbverlust (oben mittig etwas stärker), unten links kleine Fehlstellen im Pergament (aus- serhalb der Darstellung), leicht gewellt. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. CHF 1 400 / 2 000 (€ 1 460 / 2 080)
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