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3240* MARINOMARINI

(Pistoia 1901 – 1980 Viareggio)

Cavallo nero. 1953.

Öl, Tempera und Tusche auf Papier, auf

Leinwand.

Unten rechts signiert und datiert: Marino

1953.

44,5 x 63,5 cm.

Die Authentizität des Werks wurde von

Maria Teresa Tosi, Fondazione Marini,

bestätigt, Nr. 293.

Provenienz:

- Dunkelman Gallery, Toronto.

- Phillips, de Pury & Luxembourg, New

York, 16. Mai 2003, Los 171.

- Privatsammlung New York, dort vom

heutigen Eigentümer erworben.

Marino Marini beschränkt sich zeit seines

Schaffens fast ausschlieslich auf zwei

Bildthemen, die weibliche Gestalt und das

Thema des Pferdes und des Reiters. Zwei-

teres dominiert in seinemWerk und ist

auch Hauptthema unseres Gemäldes. Das

Pferd ist für Marini ein universales Symbol

und zwar für das animalische Element

imMenschen, für Virilität, Schnelligkeit

und Beherrschung. Die Darstellung und

Bedeutung des Pferdes verändert sich im

Laufe seines Kunstschaffens. Ab den 50er

Jahren beginnt die Einheit des Bildes sich

aufzulösen. Das Tier beginnt zu zerfallen,

seine Eleganz zu verlieren und wird zu

etwas furchteinflössendem. 'Since my

childhood, I have observed these beings,

man and horse, and they were for me a

question mark. In the beginning there

was a ‘harmony’ between them, but in the

end, in contrast to this unity, the violent

world of the machine arrives, a world which

captures it in a dramatic, though no less

lively and vitalizing way’. (zit. M. Marini aus

Pistoia, 1979, S. 29-30)

CHF 80 000 / 120 000

(€ 71 430 / 107 140)