DECORATIVE ARTS 27. MÄRZ 2025

gender Rechteckform, ruhend auf vier geflügelten Löwenmono- podien. Im Kranzbereich ein allseitig umlaufendes Gesims mit reliefiertem, stilisiertem Blattfries. Weisses Emaillezifferblatt mit römischen Stunden- sowie arabischen Minutenzahlen in mit Blattfriesen verzierter Bronzelünette. Signiert Thomire P. Cie à Paris sowie Moinet ainé Hger. Pariserwerk mit Rubinenlagerung und Halbstundenschlag auf Glocke. Das Pendel mit Fadenauf- hängung, Pendellänge über Stellschraube oberhalb des Ziffer- blattes regulierbar. 22 × 16 × 31 cm. Provenienz: - Kunsthandlung Böhler München, 1971. - Privatsammlung Deutschland. Literatur: Hans Ottomeyer/Peter Pröschel: Vergoldete Bronzen. Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus. München 1986, S. 342, Nr. 5.5.2. Zifferblatt mit Kratzer. Minimale Bestossungen am Griotte Rouge. Fehlstelle am Frontglas. Bronzezier minim unvollständig. 1235 DECKENLEUCHTER Empire, Wien, Anfang 19. Jh. Metall schwarz gefasst sowie Bronze teils vergoldet. Schalen- förmiger Leuchterkörper, die Innenseite später weiss bemalt, aussen mit appliziertem, vergoldetem Dekor in Form von Palmetten und Akanthusblättern sowie Zapfen als Abschluss. Zehn geschweifte Lichtarme mit Blattdekor, je zu Paaren aus Jupiterköpfen mündend. Die vasenförmigen Tüllen mit Blattdekor hängen an vergoldeten Ketten (gekürzt) sowie Deckenplatte, die untere Schauseite mit vergoldetem Dekorfries. Elektrifiziert. Ø 65 cm, H 67 cm. Elektrifizierung zu prüfen. Fassung teils später. CHF 3 000/5 000 (€ 3 190/5 320) 1236* KAMINPENDULE MIT GEFLÜGELTEN LÖWENMONOPODIEN Empire, Paris um 1805. Nach einem Entwurf von Charles Percier (1764–1838), das Gehäuse von Pierre-Philippe Thomire (1751– 1843), das Werk von Louis Moinet (1758–1877). Sandsteinkern belegt mit "Griotte Rouge"-Marmor und fein ziselierte, vergoldete Bronze. Das Gehäuse in sich leicht verjün- 202

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