KOLLER VIEW 4/23
17 Edelfedern Vorschau auf die Spezialauktion Luxusschreibgeräte vom 27. November 2023 FÜR WEITERE INFORMATIONEN FASHION & VINTAGE Jara Koller jara.koller@kollerauktionen.ch ONLINE-KATALOGE www.kollerauktionen.ch Seltene Zeitmesser FÜR WEITERE INFORMATIONEN ARMBAND- & TASCHENUHREN Uwe Vischer vischer@kollerauktionen.ch ONLINE-KATALOGE www.kollerauktionen.ch Vorschau auf die Uhren-Auktion vom 27. November 2023 Die vorliegende Patek Philippe Referenz 1599 ist nach unseren Erkenntnissen das einzige Exemplar, das jemals in die Öffentlichkeit gelangte (Abb. 2). Herge- stellt und verkauft wurde diese aussergewöhnliche Armbanduhr im Jahr 1944, besonders auffällig ist ihre grosse, avantgardistische Form in Platin. Das 2-Tone- Ziffernblatt trägt die applizierten goldenen Breguet-Zahlen und die Doppelsig- natur «Patek Philippe & Co Genève / E. Gübelin». Im Inneren arbeitet ein selten verwendetes Handaufzugwerk mit Zentralsekunde in chronographenähnlichem Aufbau. In unserer kommenden Auktion können wir einen seltenen und begehrten Zeit- messer anbieten: eine Audemars Piguet Royal Oak, die seit 1972 in geringen Stückzahlen, aber vielen verschiedenen Versionen produziert wird (Abb. 1). Ihr Designer war Gérald Genta, welcher der Reihe ihre gestalterische Signatur mit- gegeben hat: die achteckige Lünette mit ihren robusten, sechseckigen Schrau- benköpfen. Nicht zuletzt war es der damals gewagte Einsatz von Edelstahl statt Gold, der die Uhr einzigartig machte. Audemars Piguet führte 1983 die Kompli- kation des ewigen Kalenders in der Kollektion Royal Oak ein. Die raffinierte Ref. 25654 gibt es seit 1983, sie wurde bis 1998 hergestellt, wobei die Auflage der Gelbgold-Version auf nur 422 Stück begrenzt gewesen sein soll. Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber 2120/2800, einem Automatikwerk, das auf dem legen- dären ultraflachen Kaliber 920 von Jaeger-LeCoultre basiert. 1 A udemars Piguet, Royal Oak Perpetual Calendar, Gelbgold, Nr. 580. Schätzung: CHF 75 000/160 000 2 G rosse Patek Philippe in Platin. 1944. Vermutlich Unikat. Handaufzugwerk mit Zentralsekunde. Schätzung: CHF 120 000/180 000 Handgeschriebene Briefe sind seltener geworden, gleichwohl gehört der Füllfederhalter seit etwa 1 50 Jahren zu den unverzichtbaren Alltagsutensilien kultivierter Menschen. Für Vintage-Schreibgerä te, aber ebenso auch für jüngere, limitierte Editionen aus Traditionshäusern existiert ein dynamisc her Markt für Sammlerinnen und Sammler. Eingeliefert aus einer opulenten Schweizer Privatkollekti on, versteigern wir Ende November 280 hochwertige und seltene Schreibgeräte weltberühmter Mark en wie Montblanc, Namik, Montegrappa und Co. Interessant ist die Vielfalt der eingesetzten Materiali en und Veredelungen – von Platin, Gold und Silber bis zu Edelharz und Perlmutt, Emaille und Hartgum mi. Zur Spitze dieses Marktes und unserer Offerte zählt etwa die auf 25 Exemplare limitierte Dunh ill- Namiki-Füllfeder, edel dekoriert in aufwändiger japanischer Maki-e-Lacktechnik (Abb. 1). Der Montblanc-Fullfederhalter «Bohème Royal Black and White» verweist schon in seinemNamen auf die weissen und schwarzen Diamanten, mit denen er besetzt ist (Abb. 2). Der Bohème Royal ist eine s der luxuriösesten Schreibgeräte, die Montblanc je produziert hat. Zu Ehren des Chronometer- Erfinders John Harrison legte Montblanc eine Füllfeder auf, deren Schaft und Kappe aus einem Goldgeflecht mit einer Weltkarte und blau-transparentem Resinharz besteht (Abb. links unten). 1 D unhill Namiki. Füllfederhalter «Motorities Emperor Maki-e Limited Edition 25». Schätzung: CHF 20 000/30 000 2 Montblanc. Füllfederhalter «Bohème Royal Black and White». Gehäuse aus 18kt Weissgold. Korpus und Kappe mit weissen und schwarzen Diamanten besetzt. Schätzung: CHF 30 000/50 000 1 2 1 2
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