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13 Gottardo Segantini Gottardo Segantinis Malstil ist geprägt vom künstlerischen Werk seines Vaters Giovanni. Beide waren mit ihrer Heimat verbunden – dem Engadin im Allgemeinen und ihrem Lebensmittelpunkt Maloja im Besonderen. Rückkehr imWinter. 1955. Öl auf Hartfaserplatte. 75 × 100 cm. Ergebnis: CHF 290 000 Giovanni Giacometti Nach seinen Studien in München und Paris kehrte Giacometti ins Bergell zurück und liess sich zuerst in Borgonovo, später in Stampa nieder. In Capolago am Silsersee, wo die Familie regelmässig den Sommer verbrachte, hatte sich Giovanni ein Atelier eingerich tet. Hier entstanden viele seiner Engadiner Ansichten. Verschneite Dorfpartie in Capolago. 1932. Öl auf Leinwand. 60 × 50 cm. Ergebnis: CHF 265 000 Albert Anker Ankers meisterhafte Genregemälde vermitteln ein lebensnahes Bild der länd lichen Schweiz des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Das Motiv eines sich im Schreiben übenden Mädchens steht aber auch für das Bestreben, mit der 1874 eingeführten Schulpflicht Kinder aller gesellschaftlichen Schichten Bil dung zu vermitteln. Albert Anker gehörte zu den entschiedenen Verfechtern dieser progressiven Entwicklung. Schreibendes Mädchen. Öl auf Leinwand. 35 × 51,5 cm. Ergebnis: CHF 540 000 Félix Vallotton Jedem seiner Gemälde wohnt ein Rätsel inne. Vallotton, dessen künstlerische Heimat Frankreich war, entführt uns mit diesem Akt vermutlich an die Steilküste der Normandie. In seinen Aktdarstellungen spielt Vallotton mit den voyeuristischen Neigungen des Publikums, zugleich erscheint die riesenhafte Figur als traumartige Illusion. Baigneuse aux mouettes. 1919. Öl auf Leinwand. 61 × 46 cm. Ergebnis: CHF 180 000 Adolf Dietrich Kürzlich nannte die NZZ Dietrich den «Schweizer Rousseau». Präzise gemalte Sujets wie dieses zeigen die überschaubare Welt des Künstlers am Bodensee. Blaumeise auf Blütenzweig, mit Reh. 1945. Öl auf Karton. 27,5 × 22,5 cm. Ergebnis: CHF 56 000 © 2021, ProLitteris, Zurich
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